Anbaumethoden

Monokultur, Permakultur, Terra negra, Brache, push-pull Methode, hors sol, 

Monokultur

Monokultur
Monokultur

Monokulturen sind riesige, sich aneinander reihende Acker-oder Waldflächen, auf denen nur 1 Pflanzensorte kultiviert wird.

In einer Monokultur wird der  notwendige Fruchtfolge-Wechsel nicht eingehalten.

Das bedeutet, dass während Jahren immer dieselbe Pflanze am gleichen Standort wächst. Trotz intensiver Düngung verarmen die Böden. Die ausgelaugte Erde neigt zu Erosion.

Der einzige Vorteil einer Monokultur ist, dass die Bewirtschaftung rationeller, also profitabler von statten geht.

 

 

 

 

 

 

Monokultur Weizen
Monokultur Weizen

Die Nachteile der Monokulturen sind vielfältig und die Kollateralschäden enorm:  

 

Monokulturen stören das ökologische Gleichgewicht.

Die monotone, intensive Bepflanzung über weite Strecken lässt keine dem Standort angepasste natürliche Flora und Fauna mehr zu. Dieser radikale Eingriff in den Kreislauf der Natur führt zur Verarmung der Bio-Diversität (Artenvielfalt) in den Monokulturen und den sie umgebenden Landschaften und Gewässern.

Artenvielfalt ist aber wichtig, denn sie kann regulieren und damit das Ökosystem im Gleichgewich halten. Fehlt sie, können sich   

Krankheiten -und Schädlinge an den Kulturpflanzen ungebremst und schnell ausbreiten, was zwangsläufig den Einsatz von noch mehr Pestiziden, Fungiziden und Herbiziden erfordert.

Die Folgen dieses Teufelskreises sind längst bekannt:

 

Die Gifte gelangen ins Trinkwasser, die Luft, in Tier und Mensch. Überall kann man sie mittlerweile nachweisen. Sie schaden allem Leben auf der Erde.

Intensive Landwirtschaft mit Monokulturen zerstört fruchtbaren Boden auf lange Zeit so weit, dass er nichts mehr hergibt und für die landwirtschaftliche Nutzung unbrauchbar wird. Bis in ein paar Jahren drohen 800 Millionen Hektar Land nachhaltig zerstört zu sein, was ungefähr der Fläche von Brasilien entspricht.

Permakultur

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Fruchtbarkeit des Bodens wird durch natürliche, organische Dünger, wertvollen Kompost oder die einfache Gründüngung erreicht. Eine vielseitige Fruchtfolge 

Chemische Schädlingsbekämpfung hat paradoxerweise mehr Schädlinge zur Folge hat als eine natürliche. So das Ergebnis einer Vergleichsstudie von gespritzten Feldern und ökologischen Anbauflächen an der Uni Würzburg. Der Grund, so die Forscher, sei, dass die nützlichen Insekten wie Marienkäfer viel häufiger auf ungespritzten Ackerflächen rein natürlich Schädlinge wie Blattläuse bekämpfen. Die ganze Saison durch. Wird gespritzt, so kommen die Nützlinge nicht wieder, die Schädlinge indes schon. Denn der Effekt der chemischen Schädlingsbekämpfung ist zeitlich begrenzt.